lundi, 12. avril 2010
lady.death1, 13:32h
Am Wochenende sind wir zu den
"Körperwelten der Tiere" im Neunkirchner Zoo gepilgert.
(Leider , leider war es nicht möglich Bilder zu machen ..
es war schlicht : verboten .)
Wir haben uns darauf gefreut ,
und waren begeistert , das es auch mal in unserer Nähe gastiert .. das Spektakel des Herrn v. Hagen.
http://www.zoo-neunkirchen.de/
Wir haben dann nach einer kleinen Irrfahrt ( ja ; ohne Navi)
den schlecht ausgeschilderten Zoo gefunden.
Positiv : keine Parkgebühren.
Relativ ok : der Eintrittspreis .
Der Weg zur Ausstellung zeigte bereits Bilder von dem im Zelt plastinierten Elefanten.
Wie er als Baby in den Zoo kam , wie er wuchs , wie er älter wurde .. die explodierte Fassung folgte nach Kontrolle der Eintrittskarte.
Nun , das worauf wir neugierig waren , die Anatomie mal anders zu bestaunen - wurde uns gleich am Anfang durch die geschmacklose Bespassungen der meisten Gäste vergällt.
Schlechte Witze über tote Tiere im Hintergrund gegröhlt ,
sind einfach blöde wenn man vor einem gehäuteten mächtigen Gorilla steht , dessen Verdauungstrakt am Baum daneben baumelt.
Das fliegende Yack sollte dann wohl eher in Richtung Kunst
- die Renntiere mit ihrem Geschirr in Richtung geschmackloser Kitsch gehen.
Die Drachen - Giraffe war wirklich beindruckend groß , genau wie der Elefant , der überdimensional wirkte so aufgefächert ausgestellt.
Der Elefant Chiara - so entnahm man der Tafel unter dem sabbernden Kopfteil ( - das tröpfeln war schon irgendwie ... hm ...)
wurde den Körperwelten - Machenschaften Machern vom Neunkirchner Zoo zur Plastination gespendet.
Die Exponate könnte man genauso gleich aus Kunststoff fertigen ,
aber das würde ja den Reiz des Morbiden nehmen , und somit auch die Fazination des Todes die ohne Zweifel viele hierher bewegte .
Ich gestehe : uns ja auch .
Meine Anregung dazu wäre nun aber diese : Die vielen Aufpasser , die nach versteckten Kameras ausschau hielten ,
sollten vielleicht auch ein wenig dazu beitragen dem Tod mit etwas Würde zu begegnen.
Ein bißchen mehr Respekt, gegenüber den stolzen Tieren die nicht einmal gefragt wurden
ob sie auch noch nach ihrem Tod weiter Geld verdienen möchten.
Aber das ist eben nur meine Meinung. - oder doch nicht? Ich hörte wie ein junges Mädchen sich mit seinem Freund
unterhielt , die ebenfalls Anstoß an den schlechten Scherzen mancher Besucher nahmen.
Die Körperwelten werde ich von meiner Muß -ich - noch - machen Liste streichen.
Mit toten Menschen möchte ich mir diese Pietätlosigkeit nicht auch noch antuen.
Mir vorzustellen ein Paar beim Verkehr zu sehen und dazu einen Spruch der unteren Preisklasse im Nacken .. ne danke .
Der Eindruck den die Ausstellung bei uns hinterließ war folgender :
- Gesehen
- als ok abgehakt
- muß man nicht mehr machen.
Wissenschaft und Kunst - beides sollte es verbinden .
Den Eindruck von purem Kommerz hinterließ es .
Entschädigt hat uns im Zoo die Falknerei ,
mit ihren wunderbaren Greifvögeln.
Diese Show würden wir uns auch wieder anschauen .

Die Luft anhalten - während der Weisskopfadler genau über unsere Köpfe hinweg fliegt
um seine Beute zu greifen.

Die kräftigen Flügelschläge , die Luftmanöver ,
all das ist 1000 Mal schöner als auseinander montierte Tierleichen.
Und dumme Sprüche vergaß sogar der Prolet neben uns zu machen,
so weit stand sein Mund offen : vor staunen.
Manchmal fühlt man sich doch mitten zwischen Ihnen :
den Tieren.

Zitat mein Vater :
Es ist alles Geschmackssache ,
sagte der Affe
und biß in die Seife.
"Körperwelten der Tiere" im Neunkirchner Zoo gepilgert.
(Leider , leider war es nicht möglich Bilder zu machen ..
es war schlicht : verboten .)
Wir haben uns darauf gefreut ,
und waren begeistert , das es auch mal in unserer Nähe gastiert .. das Spektakel des Herrn v. Hagen.
http://www.zoo-neunkirchen.de/
Wir haben dann nach einer kleinen Irrfahrt ( ja ; ohne Navi)
den schlecht ausgeschilderten Zoo gefunden.
Positiv : keine Parkgebühren.
Relativ ok : der Eintrittspreis .
Der Weg zur Ausstellung zeigte bereits Bilder von dem im Zelt plastinierten Elefanten.
Wie er als Baby in den Zoo kam , wie er wuchs , wie er älter wurde .. die explodierte Fassung folgte nach Kontrolle der Eintrittskarte.
Nun , das worauf wir neugierig waren , die Anatomie mal anders zu bestaunen - wurde uns gleich am Anfang durch die geschmacklose Bespassungen der meisten Gäste vergällt.
Schlechte Witze über tote Tiere im Hintergrund gegröhlt ,
sind einfach blöde wenn man vor einem gehäuteten mächtigen Gorilla steht , dessen Verdauungstrakt am Baum daneben baumelt.
Das fliegende Yack sollte dann wohl eher in Richtung Kunst
- die Renntiere mit ihrem Geschirr in Richtung geschmackloser Kitsch gehen.
Die Drachen - Giraffe war wirklich beindruckend groß , genau wie der Elefant , der überdimensional wirkte so aufgefächert ausgestellt.
Der Elefant Chiara - so entnahm man der Tafel unter dem sabbernden Kopfteil ( - das tröpfeln war schon irgendwie ... hm ...)
wurde den Körperwelten -
Die Exponate könnte man genauso gleich aus Kunststoff fertigen ,
aber das würde ja den Reiz des Morbiden nehmen , und somit auch die Fazination des Todes die ohne Zweifel viele hierher bewegte .
Ich gestehe : uns ja auch .
Meine Anregung dazu wäre nun aber diese : Die vielen Aufpasser , die nach versteckten Kameras ausschau hielten ,
sollten vielleicht auch ein wenig dazu beitragen dem Tod mit etwas Würde zu begegnen.
Ein bißchen mehr Respekt, gegenüber den stolzen Tieren die nicht einmal gefragt wurden
ob sie auch noch nach ihrem Tod weiter Geld verdienen möchten.
Aber das ist eben nur meine Meinung. - oder doch nicht? Ich hörte wie ein junges Mädchen sich mit seinem Freund
unterhielt , die ebenfalls Anstoß an den schlechten Scherzen mancher Besucher nahmen.
Die Körperwelten werde ich von meiner Muß -ich - noch - machen Liste streichen.
Mit toten Menschen möchte ich mir diese Pietätlosigkeit nicht auch noch antuen.
Mir vorzustellen ein Paar beim Verkehr zu sehen und dazu einen Spruch der unteren Preisklasse im Nacken .. ne danke .
Der Eindruck den die Ausstellung bei uns hinterließ war folgender :
- Gesehen
- als ok abgehakt
- muß man nicht mehr machen.
Wissenschaft und Kunst - beides sollte es verbinden .
Den Eindruck von purem Kommerz hinterließ es .
Entschädigt hat uns im Zoo die Falknerei ,
mit ihren wunderbaren Greifvögeln.
Diese Show würden wir uns auch wieder anschauen .

Die Luft anhalten - während der Weisskopfadler genau über unsere Köpfe hinweg fliegt
um seine Beute zu greifen.

Die kräftigen Flügelschläge , die Luftmanöver ,
all das ist 1000 Mal schöner als auseinander montierte Tierleichen.
Und dumme Sprüche vergaß sogar der Prolet neben uns zu machen,
so weit stand sein Mund offen : vor staunen.
Manchmal fühlt man sich doch mitten zwischen Ihnen :
den Tieren.

Zitat mein Vater :
Es ist alles Geschmackssache ,
sagte der Affe
und biß in die Seife.
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